| 1946-1947 |
weitflächige Kahlschläge durch die Besatzungsmächte (Reparationshieb) und Übernutzung der Wälder als Brennholzquelle führen am |
| 05.12.1947 |
zur Gründung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald.
500 Waldfreunde treffen sich in Bad Honnef am Rhein.
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| 1947-1956 |
Bundesminister a.D. Dr. Dr. h. c. Robert Lehr SDW-Präsident |
| 1947-1950 |
bundesweite Gründung von Landesverbänden mit Kreis- und Ortsverbänden |
| 02.03.1948 |
Gründung des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen |
| 24.03.1948 |
Gründung des Landesverbandes Niedersachsen |
| 07.05.1948 |
Gründung des Landesverbandes Hessen |
| 17.06.1948 |
Gründung des Landesverbandes Schleswig-Holstein |
| 1948 |
Die Schutzgemeinschaft erweitert ihr Aufgabenfeld: SDW - Bund zur Förderung der Landespflege |
| seit 1948 |
Wanderausstellungen zur Aufklärung der Bevölkerung: Eisenbahn-Wander- ausstellung mit dem Titel "Der Wald, unser Schicksal", besonders erfolg reiche Ausstellungen mit dem Titel "Der Mensch bedroht den Wald !" Über 180 000 Besucher in einem Jahr. Karl-Heinz Dauster Leiter des Ausstellungsreferates setzt Maßstäbe für die Öffentlichkeitsarbeit. |
| Juli 1948 |
Gründung des ersten Jugendwaldheimes bei Zorge im Südharz durch Forstamtsleiter Walther Freist. |
| Oktober 1948 |
Erscheinen der ersten Verbandszeitung "Das grüne Blatt" |
| 1949 |
Gründung der Landesverbände Bayern, Rheinland-Pfalz und Baden- Württemberg |
| 1949 |
erstes Ziel der SDW ist erreicht: Reparationshiebe werden eingestellt
Neues Ziel: Waldschutz durch verstärkte Aufklärung, Jugendarbeit und Naturschutzarbeit vor Ort, Förderung der Wiederaufforstung
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| seit 1949 |
Errichtung von Schulwäldern, bis heute wurden ca. 5000 Schulwälder, v.a.
im waldarmen Schleswig-Holstein errichtet
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| Januar 1950 |
Aus dem "Grünen Blatt" geht die Verbands- und Fachzeitschrift "Unser Wald" hervor. Sie erscheint alle zwei Monate und hat heute mindestens eine Auflage von 10.000 Exemplaren . |
| 1950 |
Gründung des Landesverbandes Berlin |
| 25.04.1952 |
Tag des Baumes; am 1. Tag des Baumes pflanzten Bundespräsident Professor Dr. Theodor Heuss und Bundesminister Robert Lehr, 1. Präsident der SDW, im Bonner Hofgarten einen Ahornbaum |
| 1956-1963 |
Landtagspräsident Dr. Hans Ehard SDW-Präsident |
| 21.02.1957 |
Gründung der Deutschen Waldjugend, der Jugendorganisation der SDW |
| 1957 |
Gründung des Landesverbandes Saarland |
| 1963-1980 |
Landtagspräsident Dr. H. Lemke SDW-Präsident |
| 1963/1964 |
Unterstützung des Projektes "Aufbau stadtnaher Erholungswälder" |
| 1966 |
die verschiedenen Gruppen der Deutschen Waldjugend schließen sich im Bundesverband zusammen (4500 Jugendliche aus 300 Gruppen) |
| 1971 |
Gründung des Landesverbandes Hamburg |
| November 1974 |
Verlagsgesellschaft Unser Wald mbH gegründet |
| 1977 |
große Waldbrände in ganz Deutschland, vor allem aber in der Lüneburger Heide; SDW startet Aufklärungskampagne "Kampf dem Waldbrand" |
| 1978 |
Bundesverband der Deutschen Waldjugend wird e.V. |
| 09.02.1979 |
SDW als
verband nach § 29 des Bundesnaturschutzgesetzes anerkannt. |
| 1980-1984 |
Ministerpräsident Dr. Bernhard Vogel SDW-Präsident |
| seit 1980 |
Aktionen der SDW für eine drastische Reduzierung der Schadstoffe |
| seit 1980 |
weitere Intensivierung der Jugendarbeit: Neben Jugendwaldheimen, der Durchführung von Waldjugendspielen, werden verstärkt Schulwälder, Waldlehrpfade, Waldschulen errichtet |
| seit 1983 |
beherrschen die "neuartigen Waldschäden" die Arbeit der SDW bis heute |
| 1984-1988 |
Fritz Graf Brockdorff SDW-Präsident |
| 1987 |
als Meilenstein in der internationalen Zusammenarbeit des Verbandes gelten die zahlreichen Aktionen während des ersten "Europäischen Naturschutzjahres" |
| seit 1988 |
Zusammenarbeit mit dem "Kuratorium Alte liebenswerte Bäume in Deutschland e.V." zum Erhalt und zur Rettung alter Bäume durch Spenden, Sanierungen und Patenschaften |
| 1988-1992 |
Reinhard Freiherr von Schorlemer SDW-Präsident |
| seit 1989 |
Aktion "Rettet die Alleen", Kartierung und Pflege, Erhalt und Wiederaufbau, Ausweisung der "Deutschen Alleenstraße" |
| 1989 |
"Baum des Jahres"; mit gezielten Aktionen für bedrohte oder seltene Baumarten werden breite Bevölkerungsschichten erreicht, die Informationsbroschüren der SDW zu den jeweiligen Bäumen des Jahres haben eine Auflage von mindestens 100.000 |